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Mehr Kontrolle: Bedienungselemente und Einstellungen in Liquid Notes

Hier ist das zweite Video aus der Videoserie "Getting Started". Aufbauend auf dem ersten Video der Serie erklärt es die wesentlichen Bedienungselemente und Einstellungen in Liquid Notes.

Es ist uns ein Anliegen, dass du einen einfachen Einstieg in Liquid Notes hast und das Konzept der Bedienungsoberfläche schnellstmöglichst verstehst. Das ist eine Voraussetzung, um mehr aus unserem intelligenten Musikproduktions-Werkzeug herauszuholen, und vor allem um mehr Spaß damit zu haben.


Elementare Bedienungselemente in Liquid Notes

Die Funktion und Bedienung der vertikalen Schieberegler ("Controller") und der Funktionsknöpfe wurde bereits im letztwöchigen Artikel zum allgemeinen Überblick von Liquid Notes behandelt. Das ist eine Fortsetzung, mit einem Blick auf die Loopleiste, die Bildlaufleiste und den Cursor.

Die Loopleiste befindet sich oberhalb der Akkordsymbole. Sie wird genutzt, um eine Abfolge an Akkordfeldern für die Wiedergabe zu markieren. Ist die geloopte Wiedergabe aktiviert, erscheint die Loopleiste in hellblauer Farbe. Ist sie inaktiv, wird sie in dunklem, semitransparentem Grau dargestellt. Zur Aktivierung der Loop-Funktion klicke entweder auf den oberen Teil der Loopleiste oder auf das Loop-Symbol rechts unten neben den Wiedergabe-Schaltern.

Um die Position der Loopleiste zu verändern, halte die Maustaste geklickt und ziehe die Leiste nach links oder rechts. Vergrößere oder verkleinere die Auswahl an Akkordfeldern durch seitliches Ziehen an den oberen Enden der Loopleiste. Du kannst die Loopleiste an jede beliebige Position auf der Zeitleiste setzen, indem du den Mauszeiger an gewünschte Position setzt und mit gedrückter Maustaste nach links oder rechts ziehst.

Platziere den Mauszeiger irgendwo auf der Zeitleiste mit einem Klick darauf. Aktiviere den Knopf "Mauszeiger beim Abspielen folgen", um ihn bei der Wiedergabe nicht aus den Augen zu verlieren.

Nutze die Bildlaufleiste fürs Zoomen ins oder aus dem Stück heraus durch Ziehen an deren seitlichen Kanten nach links oder rechts. Über seitliches Schieben gelangt man durch das gesamte Stück. Sollte der Zoom-Level zu klein werden, um die jeweiligen Controller anzuzeigen, verwandeln sich Akkordfelder in immer schmalere Linien.


Einstellungen in Liquid Notes

Das Menü erlaubt es dir die Einstellungen anzuwählen. Du kannst auch direkt auf die Routing- und Reharmonisierungseinstellungen zugreifen.

In allgemeine Einstellungen hast du die Möglichkeit, über die Checkbox "Verfügbare Akkorde einschränken" die für die Substitution zur Verfügung stehende Akkordauswahl zu limitieren. Diese Einstellung ist für deine Projekte standardmäßig gesetzt. Seltenere Akkorde werden damit ausgeblendet.

Die Routingeinstellungen erlauben dir, Einstellungen an den Instrumenten der integrierten Synthesizer und für die Verbindung mit einem Sequenzer vorzunehmen. Hier kannst du Instrumente neu zuweisen, stumm oder solo schalten.
Die Instrumenteneinstellungen lassen sich auch direkt über das Schnellzugriffssymbol in der Menüleiste anwählen.

Solltest du den Verdacht haben, dass ein Fehler in der automatischen Erkennung der Instrumente vorliegt, dann prüfe die Einstellungen für die Reharmonisierung. Du kannst dort auch das Verhalten einzelner Spuren verändern:

  • "Drums/Statisch" markiert SPuren, die von der Reharmonisierung unberührt bleiben sollen.
  • "Bass/Grundton" wird für Bass-Spuren empfohlen.
  • "Skalennoten" wird für Spuren empfohlen, in denen nur Noten in Melodielinien korrigiert werden sollen, die überhaupt nicht in das harmonische Gefüge passen.
  • "Akkordnoten" lässt die reharmonisierten Noten zu Akkordnoten wandern, anstatt "freie Melodielinien" zu erlauben.
  • "Tension hinzufügen" markiert jene Spur, über die zusätzliche Tension-Noten für einen höheren Grad an Dissonanz generiert werden.

Weitere Informationen zu diesen Punkten findest du im Handbuch von Liquid Notes.

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